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Kredit Lexikon E
Effektivverzinsung
Wird auch Rendite genannt und gibt die reale Verzinsung einer Vermögensanlage an nach Abzug aller Kostenpunkte wie Ankaufs- und Verkaufsgebühren, Agio oder Disagio, Form der Tilgung, Erwerbs- und Rückzahlungskursen und Laufzeit.
In der Regel wird die Effektivverzinsung in Prozent angegeben.
Effektivzins
(auch eff. Jahreszins genannt)
Wird auch Endpreisangabe genannt und bezeichnet die Gesamtkosten eines Kredits und wird in Prozent pro Jahr angegeben.
Neben den Zinsen für einen überlassenen Kredit werden Nominalzinssatz, Bearbeitungsgebühren, Kreditvermittlungskosten, Zinseszinseffekte, Agio und Disagio, Prämie für Restschuldversicherung usw. berücksichtigt.
Der Effektivzinssatz setzt sich aus Nominalzinssatz und Nebenkosten zusammen. Im eff. Jahreszins sind also ebenfalls Preisbestandteile enthalten, die für den Kreditnehmer nicht augenscheinlich erkennbar sind. Kreditgeber sind zur Angabe des Effektivzinses verpflichtet, was dem Kunden bessere Vergleiche zwischen Angeboten ermöglicht.
eff. Jahreszins
siehe Effektivzins
Eigenheimzulage
Staatliche Förderung für Bauherren oder Erwerber von eigen genutztem Wohneigentum. Diese Zulage wird einmal jährlich für einen Zeitraum von bis zu acht Jahren ausgezahlt.
Die Eigenheimzulage wird Personen gewährt, deren Jahreseinkommen im Antrags- und Vorjahr 81.807 Euro bei Ledigen und 163.614 Euro bei Verheirateten nicht überschreitet.
Wer Kinder hat und Kindergeld erhält kann außerdem eine Kinderzulage von 800 Euro jährlich erhalten. Anträge sind an das Finanzamt zu richten.
Eigenkapital
Mittel, die von Eigentümern einer Unternehmung (z. B. ein Bauvorhaben) zu dessen Finanzierung aufgebracht werden.
Persönliches Kapital, das in ein Vorhaben eingebracht wird, z.B. Guthaben auf Sparkonten, Festgeld, Barmittel, Aktien, Wertpapiere, Schenkungen, Lebensversicherungen, zinslose Darlehen, ein Baugrundstück, Guthaben auf Bausparverträgen usw.
Bei Finanzierungsgesprächen muss der potentielle Kreditnehmer eine Übersicht über sein Eigenkapital offen legen.
Einkommensnachweis
Dient im Rahmen der Bonitätsprüfung zur Ermittlung der tragbaren monatlichen Belastung eines Kreditnehmers. Dazu gehören beispielsweise Verdienstbescheinigungen des Arbeitsgebers, Einkommenssteuerbescheide, Jahresabschlüsse und Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung.
Endfälliges Darlehen
Darlehen, das am Ende der Laufzeit in einem einzigen Betrag zurückgezahlt wird.
Während der Darlehenslaufzeit beschränkt sich die Darlehensbelastung auf die Zahlung der bis zum Laufzeitende konstant bleibenden Zinsen.
Einzugsermächtigung
Der Kontoinhaber bevollmächtigt durch Erteilung der Einzugsermächtigung eine Person oder Firma Forderungen von seinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Dieses Verfahren wird üblicherweise dann angewendet, wenn regelmäßige Zahlungen zu leisten sind.
Expresskredit
Bei einem Expresskredit wird der Kreditantrag so schnell wie möglich bearbeitet. Zwar wird bis zur vollständigen Auszahlung des Express-Kredites auch etwas zeit vergehen, weil zunächst für den Kreditantrag alle erforderlichen Unterlagen samt Unterschrift eingeholt werden müssen.
Aber immerhin kann die Bank oder das Kreditinstitut innerhalb eines Tages eine Kreditzusage geben. Somit hat man auf schnellstem Wege einen express-Kredit. Vergleichbar ist dieser auch mit dem Sofortkredit.
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