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In der Finanzwelt ist Liquidität ein wichtiger Aspekt
Liquidität
Nicht nur im weltweiten Handel spielt Liquidität eine große Rolle. Besonders im Kreditwesen muss jedes Kreditinstitut stets in der Lage sein seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. In der Fachsprache steht das Wort für nichts anderes als –ausreichend flüssig sein- aber besonders für Finanzdienstleister und andere Geldinstitute bedeutet Liquidität weit mehr als nur mal schnell etwas Geld flüssig zu haben.
Denn alle Banken und Kreditinstitute stehen dafür gerade, das sie die Gelder, welche ihnen anvertraut wurden, zum einen rentabel angelegt werden, damit die Kontobesitzer durch die Zinsen auf ihrem Sparkonto auch das Geld mit der Zeit anwächst.
Die größere Schwierigkeit besteht jedoch darin, dass jedes Kreditinstitut damit rechnen muss, dass ein Kontoinhaber mal schnell seine Milionen abheben möchte. Die Bank muss also dazu in der Lage sein diese hohen Sparsummen schnell dem Kontobesitzer auch auszahlen zu können.
Um ausreichend Liquidität haben die Banken eine Strategie entwickelt und teilen das Geld unterschiedliche Finanzbereiche auf. So wird ein Teil als Barreserve angelegt und ander
täglich fällige Anlagen die im in- und ausländischen Geldmarkt sein können. Manche Banken legen auch eine Teil in Handelswechsel oder Schatzwechseln an. Wichtig sind in erster Linie das in Titeln angelegt wird, die jederzeit an die Bundesbank verkauft werden können.
Wenn eine Bank oder ein anderes Geldinstituten das Geld in festverzinsliche Wertpapiere anlegt, kann es im Bedarfsfall diese von der Bundesbank beleihen lassen um sich so die Liquidität zu sichern.
Selbst dei den ausgegeben Krediten muss ein Geldinstitut zusätzlich zur Rentabilität auch auf die Sicherheit und auf die Zahlungsfälligkeit der Kredite achten um den Liquiditätsgrad zu halten.
Damit auch alles wirklich sicher verläuft werden diese Vorgänge von der staatlichen Bankenaufsicht ständig überwacht und im Bedarfsfall eingeschritten.
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